Dämonen gegen Cysalion

Kapitel V von VI (ca. 2.000 Jahre v.d.Z)

•    Der Fall von Utepion, die Vernichtung der Elementarwesen und die Verbannung der Rythaner.

Mit den Elementarwesen und versklavten Kreaturen an ihrer Seite, erhoben sich die Rythaner erneut und vernichteten alles und jeden, der sich ihnen in den Weg stellte. Es kam erneut zum großen „Kampf der Götter“. Als der Krieg sich zugunsten der Rythaner zu wenden drohte, drang ein Enaiy unter zahlreichen Verlusten mit einem letzten Heer aus Vartori in Utepion ein. Im Trias riss er sein Amulett mit Cysal von der Kette und während seine sterbliche Hülle unter Schmerzen verging, formte er sich zu einem leuchtenden Quellkristall und reiste in die Blindwelt. Wie magisch von dem ersten Quellkristall, der sich immer noch dort befand, angezogen, zog es ihn in die Blindwelt. Wie er es geplant hatte prallten die beiden Quellkristalle so machtvoll aufeinander, dass es sie zerschmetterte. Damit wurde den Rythanern die Möglichkeit genommen, nach Cysalion zu reisen und der Krieg war beendet! Die noch lebenden Rythaner auf Cysalion verendeten schreiend  auf den Schachtfeldern. Ihr Cysal blitzte auf und zersprang. Ihre Körper verbrannten. Die Rythaner waren besiegt, die Blindwelt verstummte, alles war zu Asche verbannt. Ihre Diener und Sklaven wurden von nun an gejagt.

Utepion wurde dem Erdboden gleichgemacht und mit dem Untergang der Rythaner begann die systematische Auslöschung der Elementarwesen durch die Vartori, die Menschen und die Zwerge. Doch die Riesen brachen mit den Enaiyen. Sie hatten sich mehrfach gegen diese Art der Verfolgung ausgesprochen, doch ihr Bitten wurde nicht gehört. Daher gingen sie fort, hoch in den Nordwesten, weit hinter den Stairwood. Über die folgenden Jahrhunderte gerieten sie in Vergessenheit. Den Vartori unter den Riesen entzog man im Trias ihre Kräfte und sie wurden wieder sterblich. Die letzten verbliebenen Silmatey überlebten mit einigen kleinen Stämmen tief in den Wäldern des Amidforest.

Die meisten Murey flohen in den Westwore Forest, wo sie jedoch von Vartori und Zwergen aufgespürt und größtenteils vernichtet wurden. Als die Zwerge nach Jahren der Hetze auf den scheinbar letzten Stamm der Murey trafen, empfanden sie Mitleid. Genau wie die Riesen sprachen auch sie sich jetzt gegen eine weitere Auslöschung aus und legten einen Eid ab, dass sie nie wieder in einen Krieg ziehen würden, ohne darüber nachzudenken, welche Konsequenzen sich daraus ergeben könnten. Daraufhin wurden auch den Vartori unter Ihnen die Kräfte von den Enaiyen entzogen. Nun gab es nur noch menschliche Vartori.

Die Zwerge zogen sich hoch in den Nordosten Cysalion zurück und halfen die Eisenstadt Terisus aufzubauen. Sie beschützten in gewisser Weise sogar die Murey, doch dies blieb ihr Geheimnis. In der Besorgnis, dass wieder ein Rythaner nach Cysalion zurückkehre könnte, wurde jedwede Aufzeichnung über sie verboten, durch die verbliebenen Vartori eingesammelt und in einem Ritual einer Feuerstätte übergeben. Die Geschichte der Rythaner wurde aus der Erinnerung gelöscht! Doch die in der Blindwelt verbliebenen Rythaner warteten nur auf einen Quellkristall, der ihnen die Rückkehr nach Cysalion wieder ermöglichen würde. Bei den Enaiyen verblasste dagegen die Erinnerung an ihre alten Feinde im Lauf der Zeit immer mehr.

 

Kapitel V von VI (ca. 500 Jahre v.d.Z)

•    Rückkehr in den Druos, Statuen der Vartori und die Entbindung von Kristallblut.

Viele Enaiyen kehrten zurück in den Druos. Jene, die auf Cysalion verblieben, zogen sich weitgehend von den Menschen zurück und verweilten in Enedion. Vielleicht waren sie Cysalion und ihren Bewohnern einfach überdrüssig geworden. Und auch die Bindung der Menschen an die Götter wurde schwächer. Als die Enaiyen große Statuen als Andenken an die Vartori vor jedem Tempel zu errichten, verspotte man die Wächter als machtbesessene Halbgötter. Die Menschen begannen sich untereinander zu bekämpfen. Einige Vartori baten die Enaiyen um Entbindung von Ihrem Kristallblut, da es zunehmend eine Bürde sei, alle anderen zu überleben. Manche Vartori brachten sich gar um! Die Enaiyen verfielen angesichts dieser Ereignisse in Resignation, verbrachten viel Zeit mit sich selbst und beschlossen, den Orden der Vartori langsam aufzulösen. Nur in besonderen Fällen schenkten die Enaiyen noch von ihrem Kristallblut. So verschwanden die einst so mächtigen Vartori im Laufe der Jahrhunderte nach und nach. Die Kleriker übernahmen die großen Tempelanlagen und kündeten noch das Wort der Götter. Die Zwerge sahen all dies auch als ihre Schuld an und um die Gunst der Enaiyen zurück zu gewinnen, errichteten sie südlich von Terisus den Tempel Nemadis. Doch selbst dieses Monument, brachte den Zwergen nicht die Anerkennung, die sie erhofften. Die Enaiyen überließen Cysalion seinem eigenen Schicksal.

•    Hier geht es zum nächsten Kapitel: Zeitenwende in Cysalion

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Kapitel III von VI (ca. 10.000 Jahre v.d.Z) •    Bau der Stadt Hegarath, Auflösung der Kolonie Arcatian und das erste Aufeinandertreffen. Die Enaiyen pflegten im Laufe der Jahrtausende ein freundschaftliches weiterlesen

Die Zeit der Götter

Hierbei handelt es sich um die chronologische Aufzählung vieler Ereignisse vor der Zeitenwende in sechs Kapiteln. weiterlesen

Angriff auf Cysalion

Kapitel V von VI (Ein Jahr in der fünften Epoche) •    In Entwicklung (Stand Juli 2018). •    Hier geht es zum vorerst letzten Kapitel: Fremde Welt Cysalion (Noch nicht veröffentlicht!) weiterlesen
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