Kampf um Cysalion

Kapitel I von VI (Die Jahre 1 - 933 der ersten Epoche)

•    Die Geschichten handeln über die Kriege und Fehden nach der Zeitenwende bis hin zum Epochenende.

Regent Artan ernannte sich zum Kaiser von Regat und kämpfte gegen die Streitmacht von Hegar und dem vom Volk gekürten König Ath. Als Regent Artan vernahm, dass der mächtige Dargos Zarva gefallen sei und die Enaiyen samt Wächtern urplötzlich verschwunden waren, nutzte er die Gunst der Stunde und entsandte zahlreiche Reiter in alle Provinzen Cysalions. Überall ließ er verkünden, dass die Menschheit von den Göttern verlassen wurde und nun allein der Kaiser von Regat dazu bestimmt sei, in der ersten Epoche der Menschen zu regieren. Er ernannte seinen Sohn Kronprinz Andor zum König von Hegarath.

Doch der Nachfolger Berlas, ein Krieger namens Tanwen Ath, verweigerte dem Prinzen die  Anerkennung und das Volk von Hegarath stand vereint hinter seinem neuen Anführer. Artan drohte daraufhin, er werde die Stadt  mit Unterstützung der Silmatey und der Zwerge dem Erdboden gleich machen, doch Tanwen und das Volk von Hegar rüsteten sich unbeeindruckt davon für die bevorstehende Schlacht. Kaiser Artan wartete indes vergeblich auf seine Verbündeten. Weder die Zwerge noch die Silmatey folgten seinem Ruf. Nachdem auch sie erfahren hatten, dass Dargos Zarva besiegt worden war, gingen die Silmatey wieder in den Amidforest und auch die Xetaren zogen sich zurück. Im verblendeten Glauben, er könne den Kampf gegen Hegarath allein gewinnen, griff Artan gemeinsam mit seinem Sohn noch am selben Tag Hegarath an ... und fiel der Schlacht vor den Toren der Stadt.

Prinz Andor wurde gefangen genommen und das Volk sollte über sein Schicksal entscheiden. Die versammelten Hegarathi waren uneins und heftiger Streit entbrannte. Die einen wollten Regat niederreißen  und auslöschen, die anderen die Stadt übernehmen. Den jungen Andor, der gefesselt vor ihnen stand, bewarf man mit Steinen und demütigte ihn. Da erhob sich inmitten des Tumults eine junge Frau und zwang, indem sie Tanwen mit einem Messer bedrohte, das Volk zum Zuhören. In einer epischen Rede appellierte sie an die Herzen der Menschen von Hegarath. Sie führte ihnen vor Augen, dass sie sich mit einem  Mord an Tanwen und der Schleifung Regats genauso wie ihre Feinde verhalten würden. Krieg und Elend würden dann weitergehen wie ehe und je! Es sei an der Zeit, all das zu ändern, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und sich der Zukunft Cysalions zuzuwenden. Das Volk und Tanwen Ath folgten diesen weisen Worten.

Der Krieg wurde beendet. Das Volk von Hegarath kürte Tanwen Ath zum König des Reiches, das von nun an Hegar hieß. Eine Ära des Friedens wurde eingeläutet und Tanwen nahm die schöne und weise junge Frau namens Eleanor aus dem Hause Karnth zur Frau. Als Königin Eleanor Ath bat sie ihren Mann, die Festung Regat und das Haus Artans nicht auszulöschen und stattdessen die Stadt von Artans Sohn Andor aufbauen und neu erblühen zu lassen. Tanwen entschied jedoch, dass Andor noch zu jung zum Regieren sei und sandte ihn daher zu einem heiliger Kleriker in Mercatis, um ihn dort ausbilden zu lassen. Später sollte er dann als Regent nach Regat zurückkehren. Die Liebesgeschichte zwischen der schönen Eleanor Karnth und dem Krieger Tranwen Ath ist dabei ein zentraler Bestandteil der Geschichte.

 

Kapitel I von VI (Die Jahre 15 - 1233 der ersten Epoche)

So verstrichen Jahre des Friedens. Etwa fünfzehn Jahre später verließ der herangewachsene Andor Mercatis und kehrte nach Regat zurück. Doch statt die Feste aufzubauen, erklärte er Regat für unabhängig. Wie sein Vater zuvor, ließ er sich zum Kaiser küren und gab sich selbst den Namen "Der Erlöser". Er bat die Zwerge nach Regat und erinnerte sie an Ihren Eid, Regat so lange zu dienen, bis alle Feinde fallen würden. Die Zwerge versuchten dem zu entgehen, doch Andor drohte ihnen mit der totalen Auslöschung. Die Zwerge sahen sich an ihren Eid gebunden und standen dem Kaiserreich Regat fortan zur Verfügung.
Eleanor und Tanwen beobachteten diese Entwicklung kritisch, versuchten aber die diplomatischen Beziehungen mit dem neuen Kaiser aufrecht zu erhalten. Doch über die Jahre schottete Andor Regat immer mehr ab, ja, umgab die Feste gar mit einer großen Mauer. So wurde Regat eine Enklave!
Er folgten noch viele Kaiser und Könige und die Kluft zwischen beiden Metropolen wurde immer größer. Regats Ruhm verblasste zusehends und man kümmerte sich nur noch um das eigene Wohl. Die Zwerge baten immer wiederum Rückgabe des goldenen Schwertes und darum den Eid aufzuheben, doch Regat lehnte dies stets und pochte auf Einhaltung des Eids.

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